[
] Vielen Dank für diese wunderbaren Aufnahmen, die Ihnen in der Decelith-Version und [
] in der
Digitalfassung so großartig gelungen sind. Beides nebeneinander zu hören und dann die Zeitreise anzutreten ins
Jahr 1938 - einfach toll!
[
] Und dann sitze ich im September 2011 mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt in der
Musikhochschule [
] und darf die magische Atmosphäre der Münchner Aufnahme mit den fantastischen Sixtonics
vor zwei Jahren beim BR ein zweites Mal erleben. Und wieder war es ein unvergesslicher Abend.
[
] Ich hoffe, [
] dass dieses Juwel nicht im Regal verschwindet, sondern die verdiente Verbreitung findet und der
künstlerischen und historischen Linie Revellers - Comedian Harmonists - Sixtonics einen besonderen Akzent verleiht.
[
] Ich hätte eigentlich auch ganz kurz sagen können: Es war grandios. [
]
Detlef Humbert, Südwestrundfunk, Stuttgart, September 2011
Modeon-Publikum begeistert – Lieder der «Comedian Harmonists» virtuos interpretiert
Marktoberdorf Gar nicht genug bekommen konnte das Publikum im «Modeon» von den Sixtonics. Die Lieder der «Comedian Harmonists» klangen wie im Original.
Veronika, der Lenz ist da. Mein kleiner, grüner Kaktus. Ein Freund, ein guter Freund. Melodien und Texte wie diese sind in Deutschland zu Volksliedern geworden. Doch wer traut sich «live» an diese Hits ran? Mit Übervätern wie den «Comedians» im Rücken? Da braucht man schon eine Ausnahme-Truppe wie die «Sixtonics»: Einen Überflieger wie Rainer Seifert, der mühelos bis in den Alt klettert. Tenoralen Schmelz von Gerhard Hölzle und Daniel Süsstrunk. Einen geschmeidigen Bariton wie Klaus Schredl. Einen sonoren, warmen Bass wie Matthias Privler. [ ]
Augen und Ohren werden edel bedient: Die seriöse Erscheinung im Frack und federleichte Stimmen, die auch bei virtuosen Einwürfen ungetrübt bleiben – wo’s drauf ankommt, sind die Sixtonics klassisch-kompetent. Aufgelockert wird das durch die verschmitzt-humorvolle Conférence von Hölzle und Gags (mit Niveau): Mal entpuppt sich Seifert als Kunstpfeifer. Mal taucht ein Sänger nur beim Schlussakkord auf, um wichtigtuerisch den Applaus ganz für sich einzuheimsen. Witzige Choreografien für’s Fotoalbum sind das Salz in der Suppe. [ ]
Nicht zu vergessen Max Hanft mit butterweichem Pfötchen am Flügel. Er tut seinen Pianisten-Dienst im Hintergrund. Ein Solo, ein Gag, bei dem der Mann an der Taste mal richtig rauskommt, das wär’s noch. [ ]
[ ] Mit «Guter Mond» sagten die Sixtonics stilecht gute Nacht. Aber das Publikum ließ nicht locker und holte sich noch eine dritte Zugabe.
Markus Noichl, Allgäuer Zeitung, November 2011