Münchner Kollektiv «Sixtonics» wartete bei «Orgel PLUS» mit einem imponierenden Kontrastprogramm auf
(Bottrop) Das waren zwei Gesichter einer Gruppe: Im ersten Teil entdeckten the Sixtonics im ausverkauften
Kammermusiksaal die Besinnlichkeit und Kunst alter Meister und des deutschen Volkslieds; im zweiten tauschten sie nicht nur die Kleidung, sondern auch
die Performance - nun standen plötzlich Comedian Harmonists auf dem Podium. [
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Von der Gregorianik, dem Antiphon über frühe Renaissance- und Barockgesänge bis hin zu neu arrangierten Weihnachtstiteln [ ] absolvierten Rainert Seifert (Tenor/Altus), Gerhard Hoelzle (Tenor), Guido Weber (Tenor und Moderation), Klaus Schredl (Bariton) und Wolfram Schild (Bass) ein Praxisseminar zur Musikgeschichte. [ ]
Dann mit Frack, Lackschuhen, weißer Fliege eine Kontrastantwort auf das Voraufgegangene: vokaler Humor a la 20er Jahre, als die Comedian Harmonists weltweit Riesensäle mit ihren Schlagern mühelos füllten.
Nun die Wiederauferstehung dieser alten Gesangsherrlichkeit mit the Sixtonics: [ ] mit Tenorkoloraturen, synkopischen Bassrhythmen, witzig formulierter Buchstabenspielerei [ ] zog das Quintett eine Show auf. Mit kleinen Gesten, vielsagenden Blicken, hübschen Tanzschritten komplettierte die [ ] Formation ihre Hommage an «Wochenende und Sonnenschein». Mit diesen Begriffen der Comedian Harmonists, [ ] wurde eine Spaß- und Gute-Laune-Kultur aufgewärmt - auf vokal höchster Ebene. - Jede Menge Bravos!
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Januar 2007
(Bottrop) [ ] Unbestrittene Höhepunkte der Festivalwoche vom 6. bis 14. Januar 2007 in verschiedenen Bottroper Kirchen waren [ ] der vielgestaltige Auftritt des Münchner Vocalensembles The Sixtonics, der mittelalterliche Choräle genauso perfekt bot wie Lieder der «Comedian Harmonists». [ ]
Pressedienst der Stadt Bottrop, Januar 2007